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Suchbegriff: Branchentrends und Analysen

Die Aktie der Bachem Holding AG stieg um 6 % auf 74,35 CHF, nachdem die Royal Bank of Canada ihr Kursziel von 78 CHF auf 110 CHF angehoben und ihre Bewertung „Outperform” beibehalten hatte. Der Schweizer Pharmazulieferer befindet sich seit Mitte November in einem Aufwärtstrend und hat ein Vierjahreshoch erreicht. Analysten prognostizieren für die nächsten zwei bis drei Jahre ein Umsatzwachstum von 40 bis 50 % aufgrund von Kapazitätserweiterungen und eine potenzielle Kurssteigerung von 100 bis 200 %, wodurch 2026 zu einem entscheidenden Jahr für das Unternehmen wird.
Ein aktueller Bericht zeigt, dass Regulierung und Finanzkriminalität die größten Sorgen für britische Unternehmen sind. 37 % der Unternehmensleiter sind besorgt über regulatorische Bedrohungen und 30 % über Risiken durch Finanzkriminalität, daneben bestehen erhebliche Bedenken hinsichtlich Cyber-Bedrohungen und Korruption.
Der saudische Minister für Wirtschaft und Planung betonte auf dem Weltwirtschaftsforum, dass die Reformpolitik „Vision 2030” des Landes greifbare Ergebnisse liefert, mit einem Wachstum der ausländischen Direktinvestitionen von 24 % im Jahr 2024 trotz globaler Rückgänge. Die Regierung positioniert Saudi-Arabien als „Connector Economy” zwischen den Kontinenten, öffnet seine Börse für ausländische Investoren und erweitert Infrastrukturprojekte wie NEOM, obwohl einige Zeitpläne für Megaprojekte zurückgefahren wurden. Der IWF hat seine Wachstumsprognose für 2026 auf 4,5 % angehoben, gestützt durch die Ölproduktion, die Binnennachfrage und die laufenden Reformen.
Revolut sucht aktiv nach Führungskräften in der Schweiz, darunter für Positionen in den Bereichen Risiko, Recht und Compliance. Dies deutet darauf hin, dass das Unternehmen möglicherweise plant, eine Schweizer Banklizenz zu erwerben und einen eigenständigeren Betrieb in diesem Land aufzubauen.
Die Schweizer Bank Vontobel führt strategische Veränderungen durch, um den Kapitalabfluss in ihrem institutionellen Kundengeschäft zu bekämpfen. Dabei konzentriert sie sich auf die Spezialisierung und Expansion im Anleihebereich und erwägt Akquisitionen auf privaten Märkten, wobei jedoch kurzfristig keine größeren Durchbrüche zu erwarten sind.
Der neue CEO von Munich Re, Christoph Jurecka, skizziert eine umfassende Diversifizierungsstrategie, um den weltweit größten Rückversicherer in einen stärker diversifizierten Versicherungskonzern umzuwandeln. Der Plan konzentriert sich auf den Ausbau nicht volatiler Geschäftsbereiche wie Spezialversicherungen, Erstversicherungen über Ergo und Lebensrückversicherungen, die bis 2030 60 % zum Konzernergebnis beitragen sollen. Jurecka betont organisches Wachstum unter Berücksichtigung strategischer Akquisitionen und plant Kosteneinsparungen in Höhe von 600 Millionen Euro pro Jahr durch die Einführung von KI und natürliche Fluktuation statt durch Entlassungen.
Die deutsche Bauindustrie zeigt starke Anzeichen einer Erholung mit einem Auftragsanstieg von 8,5 % gegenüber dem Vormonat im November 2025, was den vierten inflationsbereinigten Anstieg innerhalb von fünf Monaten darstellt. Die Branche profitiert von staatlichen Investitionsprogrammen und Großprojekten, wobei der Tiefbau um 10,1 % und der Hochbau um 7,2 % zulegten. Experten sagen voraus, dass das Bauwesen zu einem Wachstumsmotor für die deutsche Wirtschaft werden könnte, mit Prognosen von 2,5 % Wachstum bei den Bauinvestitionen gegenüber einem Gesamtwachstum des BIP von 1,2 % für 2026.
Der Schweizer Werkzeugmaschinenhersteller Mikron verzeichnete 2025 einen Umsatzanstieg von 2,1 % auf 381,4 Millionen CHF, währungsbereinigt betrug das Wachstum 4,1 %. Der Auftragseingang ging jedoch aufgrund der schwächelnden europäischen Märkte und der zurückhaltenden Investitionen der Kunden um 14,4 % auf 332,7 Millionen CHF zurück. Das Segment Automation verzeichnete ein solides Wachstum, während Machining Solutions einen Rückgang verzeichnete. Trotz geringerer Auftragseingänge erwartet Mikron eine verbesserte Rentabilität mit einer operativen Marge von 10,4 % gegenüber 8,5 % im Jahr 2024.
Der Schweizer Industriekonzern SFS erzielte im Geschäftsjahr 2025 mit einem Umsatz von 3,06 Milliarden CHF und einem organischen Wachstum von 2,9 % eine solide Performance und übertraf damit die Erwartungen der Analysten, trotz eines schwierigen Marktumfelds, das von zurückhaltenden Investitionen und den negativen Auswirkungen des starken Schweizer Frankens geprägt war. Das Unternehmen stellte die Widerstandsfähigkeit seines Geschäftsmodells unter Beweis und wird am 6. März detaillierte Ergebnisse vorlegen.
Der Schweizer Spezialkunststoffhersteller Gurit meldete für das Geschäftsjahr 2025 einen Umsatzrückgang von 26 % auf 319,6 Millionen CHF aufgrund strategischer Geschäftsausstiege und Währungseffekte, hob jedoch seine Prognose für die operative Marge von 6,9 % im Jahr 2024 auf rund 8 % an und verwies dabei auf verbesserte strukturelle Maßnahmen und eine Beschleunigung der Aufträge für Windkraftanlagen.

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